Outlaws

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Outlaws

Beitrag von Rowty am Sa Apr 09 2016, 13:21

Rpg zwischen Rowty und TimeScramble

Hauptcharaktere:
- @TimeScramble : Rin Conner
- @Rowty : Kaspar Feldon

Rin Conner:
Name: Rin Conner
Rufname: Ass, Assy
Alter:   29
Geschlecht: Männlich
Einheit: Nacht
Ranking: Assassine
Spezialisierung: Wendigkeit, Geschwindigkeit, Tarnung, mittelmäßiger Nahkampf
Charakter: Kindisch, klettert auf ALLES, nur nach Erfahrung Respekt vor Autoritäten, vulgär.
Statur: Durschnitts Soldat, er ist ein durchtrainierter junger Mann mit dunkelbraunen zottel Haaren welche die grünen Augen unterstreichen. Seine Haare rutschen ihn manchmal ins Gesicht was ihn aber nicht daran hindert weiter zu kämpfen.
Merkmale: Verbrennung an dem linken Schulterblatt, in der Nacht wenn er sich ansträngt fängt sein modifiziertes, blaues, linke Auge an zu leuchten. Das modifizierte Auge bessert sein verbranntes linkes Auge aus, was aber nicht zu erkennen ist wenn man darauf schaut.
Aussehen:


Kaspar Feldon:
Name: Kaspar Feldon
Alter: 31 Jahre
Geschlecht: männlich
Einheit: Nacht Einheit
Ranking: Allrounder + Leader
Spezialisierung: Nahkampf, Feuer – und Stichwaffen, Schnelligkeit
Charakter: kontrolliert, schnell genervt, cholerisch, launisch, aufbrausend, vulgär, reserviert, schroff, taktlos, neckisch, in manchen Situationen unreif
Aussehen:
Statur: Kaspar ist ein sehr groß gewachsener Mann, besitzt ein großes, breites Kreuz, starke Oberarme und eine beachtliche ganz Körpermuskulatur. Sein Körper ist gezeichnet von vielen Narben. Seine Haut ist durch die Sonne leicht gebräunt, sodass seine hellen Augen noch mehr heraus stechen. Seine Haare sind dicht und meistens nach hinten gestrichen, auch wenn es sich nicht vermeiden lässt, dass sie ab und zu nach vorne ins Gesicht rutschen.
Details:
Augenfarbe: grau-blau
Haarfarbe: schwarz
Merkmale: Wie alle in seiner Einheit, trägt er auch eine Hundemarke und ist stolzer Kettenraucher. Zudem besitzt Kaspar auf der rechten Seite ein modifiziertes Auge, welches eine bessere Nachtsicht ermöglicht, es reagiert auf seine körperlichen Anstrengungen, sodass es situationsbedingt damit beginnt zu glühen.
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Re: Outlaws

Beitrag von TimeScramble am So Apr 10 2016, 14:11

Verlauf der Interviews von potenziellen Geeigneten. Zusammenstellung für Programm"Sikari". Sonderkommando für hintergründige Arbeit und schnelles lösen von ausartenden Problemen. Voraussetzungen: Enge Zusammenarbeit mit der Polizei, Teamgeist, keine Fehler, geschulter Umgang mit Waffen aller Art.

Auszug, Interview Anzahl: 3 , am XX.XX.XXXX, um XX:XX Uhr

INTERVIEW NR. 1
Guten Tag, Herr Conner. Ich werde Ihnen nun ein paar Fragen von dem Arbeitgeber, bezüglich des Jobs bei dem Sie sich gemeldet haben, stellen.
Also, warum haben Sie sich hier beworben, Sie könnten mit viel weniger Anstrengung bei der Polizei oder Armee arbeiten und es wäre nur halb so gefährlich.


(stöhnt auf)
„Es gibt eine Kantine in der warmes Essen ausgeteilt wird, ich habe die Befugnis böse Jungs zusammen zu schlagen und ich werde dafür bezahlt. Ich glaube diese Gründe würden jeden nur halb so schlauen wie Sie dazu hinreisen mit zu machen.“

Warum denken Sie das ausgerechnet Sie angenommen werden, es könnte auch jemand mit selbiger Einstellung kommen und eingestellt werden.

„Ich sage Ihnen etwas: ich bin hier weil ich dachte, dass man sich hier melden und dann irgend so ein Test machen muss und dann angenommen wird, aber wenn Sie mir jetzt mit solchen langweiligen Fragen wie: warum, wieso, weshalb und hätte und könnte kommen, dann bin ich der Erste der hier heraus geht. Ob Sie  wollen oder nicht, Ma'am.“

Was sind Ihre Stärken bei denen Sie meinen, dass es ihnen hier helfen würde?

„Süße, ich habe doch gerade gesagt das ich keinen Bock auf so etwas habe. Also haben Sie jetzt noch etwas wichtiges oder kann ich anfangen die Cafeteria unsicher zu machen?“

Nur noch eine Kleinigkeit, was wären Sie bereit zu bezahlen wenn es um die Sicherheit der Bürger gehen würde?

(verlässt Raum, trotz verschlossener Tür)

_______________________________________

INTERVIEW NR. 2
Guten Tag Mr. Nason, ich werde Ihnen nun ein paar Fragen stellen, zu der Stelle auf die Sie sich beworben haben.

(Eine Zigarette im Mund, stöhnend)

Also gut, warum haben Sie sich hier beworben?

„Sie sind die Einzigen die die Barrett M82 zur Verfügung stellen können“

Und Warum denken Sie, dass wir Sie annehmen sollten?

„Ich habe Sie beobachtet. Während ich hätte warten sollen, hab ich mich mal umgeschaut und ohne Mist, die Namen auf der Liste von Bewerbern ist ein Witz. Dort steht keiner drauf, der es irgendwie drauf haben könnte. Als ich also etwas spazieren gegangen bin, fiel mir auf das es insgesamt nur sechs Interview-Räume gab und diese besetzt waren und niemand würde bei einer so großen angeblichen Anzahl von Bewerbern nur sechs Räume zur Verfügung stellen. Sie haben kaum weitere die Sie fragen könnten ob sie mitmachen würde. Also warum sollte ich mir Sorgen machen nicht angenommen zu werden?“

(Zündet sich die Zigarette an, verlässt Raum)


_______________________________________

INTERVIEW NR. 3
Guten Tag Herr Flynt, Sie haben sich hier beworben um an ein Stelle hier zu bekommen, ich werde Ihnen jetzt ein paar Fragen dafür Stellen.

„Okay“

Zu Beginn, Was war Ihr Zuständigkeitsbereich innerhalb der Armee?

„Ich hab den Faulpelzen in den Hintern getreten, damit sie ihren Arsch bewegen. Ich habe auch Bomben entschärft und ich glaube Sie könne sehen, ich habe bis jetzt jede Erfolgreich entschärft.“

Gut, meinen Sie damit, dass Sie der Beste in Ihren Fach sind oder denken Sie ,dass es noch andere gibt, die mindestens genauso gut sein könnten?

„Niemals“

Haben Sie durch einen Fehler in Ihren Fach schon mal jemanden verloren?

„Nein, niemanden der mit mir gearbeitet hat. Sonst habe ich nur gehört, dass es manche Trottel erwischt haben soll.“

Gut Ich habe keine weiteren Fragen mehr sie könne geh-

„Gut, Dankeschön“

(steht auf verlässt den Raum, Tür knallt)
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Re: Outlaws

Beitrag von Rowty am Di Apr 12 2016, 19:41

Verlauf der Interviews von potenziellen Geeigneten. Zusammenstellung für Programm"Sikari". Sonderkommando für hintergründige Arbeit und schnelles lösen von ausartenden Problemen. Voraussetzungen: Enge Zusammenarbeit mit der Polizei, Teamgeist, keine Fehler, geschulter Umgang mit Waffen aller Art.

Auszug, Interview Anzahl: 3 , am XX.XX.XXXX, um XX:XX Uhr

INTERVIEW NR. 1
Guten Tag, Mr. Feldon. Ich werde mit Ihnen nun ein Interview von Ihrem Arbeitgeber durchführen, in welchem ich Ihnen einige Fragen bezüglich Ihrer Arbeit stellen werde.

(schnauben)

Beginnen wir mit der ersten Frage: Warum haben Sie sich für die Stelle in diesem Team gemeldet? Immerhin können die Aufgaben dort nicht einmal im Ansatz mit denen der normalen Polizei oder Armee verglichen werden.

"Hier gibt es ein Bett, was zu Essen und Waffen. Jeder hätte sich bei so was gemeldet. Außerdem Warum sind Sie hier? Sie sehen viel zu gut für diesen langweiligen Job aus."

Bleiben wir dabei, dass ich Ihnen Fragen stelle. Warum glauben Sie, dass gerade Sie angenommen werden? Immerhin liegt die Zahl der Bewerber auch hier über die hundert.

"Glaube ich nicht."

(schulter zucken)

"Ich hab mich nur aus Spaß gemeldet, immerhin konnte ich einen Tag lang auf eure kosten Essen und aufs Klo gehen."

(kramt in seiner Jackentasche, zieht Schachtel heraus)

Mr. Feldon, in diesem Gebäude herrscht absolutes Rauch Verbot.

(wieder schnauben, steckt Schachtel weg, verschränkt Arme hinter den Kopf)

Wie würden Sie ihre Stärken beschreiben, die Sie ausmachen?

"Ich bin gut im Bett."

Gut, und wi-

"Und ich kenne mich mit dem Abschaum da draußen besser aus, als all die pseudo Speziallisten, die ihren Arsch noch nie vom Stuhl gehoben haben."

Wie meinen Sie das?

"Wie ich es gesagt habe. Keiner hier, weiß wirklich wie dunkel die Welt da draußen ist. Ihr würdet hier doch alle verrecken, wenn es ernst werden würde."

(zieht erneut die Schachtel, entnimmt Zigarette, zündet sie trotz weiteren Warnungen an)

"Falls Sie Schutz brauchen, können Sie jederzeit zu mir kommen. Ich werde den Leuten hier schon noch kräftig in den Arsch treten."

Wie Sie meinen, wollen wir dann weiter machen? Ich denke nicht, dass hier irgendeine Gefahr herrscht. Wo wollen Sie hin?

(war aufgestanden)

"Ich muss pinkeln, außerdem hab ich Hunger. Falls Sie etwas dagegen haben können Sie gerne mitkommen. Ich kann immer noch eine Hand gebrauchen."


_______________________________________

INTERVIEW NR. 2
Guten Tag, Mr. Raußer. Ich werde mit Ihnen nun ein Interview von Ihrem Arbeitgeber durchführen, in welchem ich Ihnen einige Fragen bezüglich Ihrer Arbeit stellen werde. Warum haben Sie sich gerade für diese Stelle beworben?

"Ich bin Arbeitslos."

Das heißt, Sie haben keinerlei Bedenken, was auf sie zukommen könnte?

(schüttelt den Kopf)

"Nicht im Geringsten."

Wie würden Sie ihre Stärken beschreiben?

(Schulter zucken)

"Ich habe bis jetzt überlebt."

Bringen Sie irgendetwas mit, was Ihnen den Platz in diesem Team sichern könnte?

(kramt in Hosentaschen, legt gesicherte Handgranate auf den Tisch)

"Nur das hier. Die Hälfte wurde mir unten weggenommen."

Woher haben Sie die?! Es herrscht Waffenverbot, Sie sollten eigentlich alles unten abgeben!

"Die hab ich immer dabei. Ihre Leute haben die nur einfach vergessen, kein Stress."

(schiebt sie über den Tisch)

"Die können Sie gerne behalten. Ich hab noch zwei in meinen Schuhen."


_______________________________________

INTERVIEW NR. 3
Einen guten Tag, Mr. Street. Ich werde mit Ihnen nun ein Interview von Ihrem Arbeitgeber durchführen, in-

(legt Füße auf dem Tisch ab, kippt Stuhl nach hinten, verschränkt Arme hinter dem Kopf)

Könnten Sie bitte die Schuhe von dem Tisch nehmen?

"Nö. Was soll das hier überhaupt? Ich das Ausschreiben gesehen und dachte hier könnte man mal zeigen was man kann, doch stattdessen muss ich Fragen beantworten? Kein Bock."

Mr. Street, diese Fragen sind Teil der Entscheidung, ob man Sie auswählt.

"Natürlich wählt man mich aus."

(lacht)

"Ich bin der Beste, die brauchen mich. Die brauchten mich schon in der Armee. Also brauch ich die dummen Fragen nicht."

Leider doch, deswegen beantworten Sie mir doch gleich mal die Frage, warum sind Sie der Beste?

"Soll ich es Ihnen zeigen?"

(will aufstehen, Hand in die Jackentasche gesteckt)

Bleiben Sie bitte Sitzen, Sie müssen mir nichts zeigen. Eine einfache Antwort würde reichen.

"Aber wieso? Ich hab extra von so  nem‘ Dicken Ein Messer bekommen, da kann ich es doch gleich mal verwenden."

(zieht Messer aus Tasche, schlägt es in die Tischplatte)

"Ich sollte Ihnen wirklich zeigen, wie gut ich bin."

Ich habe den Wachdienst gerufen, bitte bleiben Sie ruhig sitzen. Ich denke, dass Gespräch ist hiermit beendet.

"Schon?!"

(will aufspringen, wird von Wachdienst festgehalten, wurde unter heftigen Protest nach draußen gebracht)
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Re: Outlaws

Beitrag von Rowty am Di Mai 31 2016, 17:25

»OUTLAWS« ein Begriff welcher in der heutigen Zeit öfters auf einem Vertrag erscheint, als der Name des Leitenden Vertreters des Verteidigungsministeriums. Eine Ausrede der höchsten Köpfe der Welt, damit sie sich ihre Hände nicht schmutzig machen mussten. Der Begriff erscheint im Zusammenhang mit dem Abschaum der heutigen Gesellschaft und bildet einen Alibi, für die daraufhin fehlenden Informationen. Sollte unter einem Vertrag eben dieser Name stehen, so wurde er augenblicklich zur Seite gelegt, auf den Stapel für ‚erledigt‘. Diese Handlung zeugte nicht von Vertrauen, auch nicht von Kenntnis, vielleicht etwas von Erfahrung. Aber vor allem zeugte diese Tat von Angst und Respekt. Ob sich die jeweilig Betroffenen dies eingestanden oder nicht, ist dabei irrelevant. Es gab keinen Auftrag welcher dem Stapel nicht gerecht wurde. Keiner welcher nicht zu Gunsten der Auftraggeber erfüllt wurden war. Die »Outlaws« waren eine weltweite Ansammlung. Man fand sie überall, in jedem Land, überall dort wo man so eben jemand brauchte, welcher den Müll weg räumte. Die Methoden waren dabei unwichtig, es wollte sich auch keiner wirklich mit diesen befassen. Man opferte lediglich stets eine bestimmte Summe jeden Monat an ein gut gesichertes Konto, welches die Müllmänner bei Laune hielt. Man zog die Hände von dem Inneren dieser Gruppe weg, wie von einem glühenden Stück Eisen. Doch diese Reaktion war nicht immer so, früher kannte sogar die Öffentlichkeit diese Gruppe. Allerdings war sie damals größer, agierte mehr an der Oberfläche und besaß zu dem auch einen anderen Namen: Sikari.
Der Zusammenschluss »Sikari« bildete eine Art Rückendeckung für die Polizei oder dem Geheimdienst. Entweder sie agierten gemeinsam oder nacheinander. Man könnte sie leicht mit dem Militär verwechseln, doch mussten diese Leute weitaus mehr besitzen, als nur bloßes Können. Sie wurden unteranderem bei Entführungen oder Geiselnahme eingesetzt. Während die Polizei für die Presse offen agierte, so klärten viel mehr die Sikaris die Situation im Hintergrund. Ruhm, Lob und die Berühmtheit, überließen sie dabei gänzlich der Polizei. Und doch waren sie bekannt. Denn nach all den erfolgreichen Jahren, voller zufriedenstellenden Aufträgen, begannen die Sikaris einst einen Fehler. Ein Fehler welchen die Öffentlichkeit, ihnen noch ewig vor halten würde und ihn mit allem abgleichen würde. Auch wenn niemand die exakten Hintergründe kannte so sahen sie doch alle das Versagen.  Es war ihr letzter Auftrag, welchen die Sikaris nicht vollständig abschließen konnten und aufgrund dessen einen Monat später die Rechnung gesendet bekamen. Eine Bombe. Die explodierte am frühen Morgen, wo man sich sicher sein konnte, dass man die meisten in ihrem Hauptquartier antreffen konnte. Dieses wurde vollständig zerstört und fiel innerhalb weniger Minuten in sich selbst zusammen. Viele ließen dabei ihr Leben und die restlichen Überlebenden wurden von der Regierung versteckt. Was nach außen wie das blanke Versagen einen Organisation aussah, war innerhalb ein hinterhältiger Komplott. Der Regierung fiel ihre Idee mit den Sikaris immer wieder auf die Füße und wurde mit jedem erfolgreichen Auftrag immer mehr zur Bedrohung. Man hatte mit dieser Organisation die stärksten, schnellsten… die besten Männer was das töten und überwältigen anging, auf einen Haufen gesammelt und fürchtete sich nun vor dem Ergebnis. Man fürchtete sich davor, dass ihnen die Aufträge irgendwann nicht mehr reichen würden, dass sie sich von ihren Geldgebern und ihren Oberhäuptern abwenden würden, denn dann hätte sie keiner aufhalten können. Die Reichen bangten um ihren Reichtum. Keiner wollte seinen Einfluss einfach so aufgeben. So wurde die Gefahr beseitig und die die den Abschaum bekämpft hatten, wurden zu eben diesen gemacht. Allerdings überlebten einige diesen Anschlag und auch die Regierung konnte sich nicht mit der Idee anfreunden keinerlei letzte Wand zwischen der Gefahr und ihr zu haben. Also, suchte man alle Überlebende zusammen und erlaubte ihnen weiter zu machen. Nur dieses Mal unter weitaus strengeren Bedingungen. Sie mussten einer möglichen Revolte abschwören, mussten aus der Öffentlichkeit völlig verschwinden, mussten über ihr Handeln schweigen, durften unter keinen Umständen ihre Waffen gegen die Obrigkeit erheben und damit auch nicht gegen das Militär, der Polizei oder dem Geheimdienst, natürlich auch nicht gegen Zivilisten. Ihre einzige Aufgabe bestand darin den Müll wegzuräumen und das so schnell wir nur möglich. Wie war egal, mit welchen Mitteln, egal. Solange er verschwand und keine Chance hatte zu keimen. Um noch einen Schritt weg von einer zukünftigen Revolution zu machen, teilte man die Gruppe an Überlebenden. Eine Hälfte durfte lediglich am Tag handeln, während die andere Hälfte in die Nacht verband wurde. Beide Seiten waren dazu angehalten dafür zu sorgen, dass kein Mitglied der jeweils anderen Hälfte außerhalb seiner Zeit aktiv wurde. Damit entstand mit der Zeit eine Rivalität unter ihnen, sodass man stets eine Seite gegen eine Revolution als Unterstützer hatte.
Man stellte den nun weitaus kleineren Gruppen jeweils einen ‚Berater‘ zur Seite, welcher aus einer ähnlichen Branche kam, wie die Opfer. Auch gab man den Männern zusätzliche Verbesserungen. Körperliche. Aufgrund der Explosion, trugen einige tiefgreifende Verletzungen mit sich, sodass man sich dieser annahm und lediglich etwas Kleines hinzufügte. Jedes Mitglied erhielt ein modifiziertes Auge, welches die Sehstärke um ein erhebliches verbesserte. Der Tag erhielt ein blaues Auge und die Nacht ein rotes. Danach wurden sie frei gelassen, stets mit der Angst im Hinterkopf, zu was diese Männer alles möglich waren. Man entzog ihnen jegliches Recht. Sie durften nach eigenem Belieben  handeln ohne dass man sie je dafür vor Gericht ziehen würde, doch gleichzeitig entzog man ihnen damit auch das Recht auf ein normales Leben. Sollten sie je gegen die Obrigkeit handeln, so wäre die Antwort der unmittelbare Tod. Ohne Verhandlung, ohne Gesetzte, ohne Gnade. Sie waren nicht länger in dem Gesetz mit inbegriffen. Sie waren Gesetzlose. Sie waren die »Outlaws«.


Ein zischen. Ein zweites. Ein drittes. Doch die gewünschte Flamme blieb aus. Kaspar rümpfte die Nase, während er, hochkonzentriert, erneut das kleine Rädchen seines Feuerzeugs hinunter schnippte. Nichts. Wütend warf er das Feuerzeug zu Boden und kramte in den ganzen Taschen an seinem Körper nach einem neuen. Die rohe Zigarette immer noch zwischen den Lippen geklemmt. Die Nacht war gerade mal seit einer halben Stunde eingebrochen, doch sie hatten ihren Zielort längst erreicht. Nachdem sie oberflächlich noch einmal den vermeintlichen Plan durchgekaut hatte, war jeder los gestürmt um seine Ausgangsposition zu erreichen. Sie hatten quasi den Tag abgeklatscht, welcher seine Aufgabe bis hier her wie immer tadellos erfüllt hatte. Nun war es an ihnen, sich aus zu toben. Bei dem Gedanken grinste der Mann schräg und vergaß für einen Moment die Wut auf das unauffindbare Feuerzeug. Vor ihnen lag ein Komplex, welcher aus mehreren Gebäuden bestand, alle durch nur einen schmalen Gang getrennt. Irgendwo hier hielt sich die Zielperson auf und wenn sie Glück hatten, so hatte sie eine Menge Leute um sich geschart, damit diese sie beschützte. Immerhin wollten sie auch mal etwas Spaß haben. Der letzte Auftrag war so unverschämt schnell zu Ende gegangen, dass es gerade Mal als Erwärmung zählen könnte. „Jeder auf seinem Platz?“ fragte er durch das Funkgerät seine fünf anderen Kameraden. Das Funkgerät war an einem engen Halsband angebracht, sodass es nicht allzu anfällig auf Angriffe war. Wie es sich für die Nacht gehörte, war ihr kompletter Aufzug in tiefem Schwarz gehalten. Waden hohe Stiefel, Art Knieschoner, ebenso für die Ellenbogen, dicke gepolsterte Handschuhe, ein breiter Gürtel, welcher genug Platz für Waffen bot, eine Schussweste mit Taschen, Waffengurte um beide Oberschenkel und eine zusätzlich angebrachte Kapuze an dem etwas weiteren, jedoch schussfesten Oberteil. Die Gruppe war ziemlich zufrieden mit dem Outfit und  konnte sich auch aufgrund keinerlei Bewegungseinschränkungen beschweren. Jeder der hier Anwesenden besaß ein spezielles Gebiet worauf er unschlagbar war. Da gab es den Assassine, von allen meist ‚Ass‘ genannt. Hitzköpfiger Kerl, welcher keinem Streit auswich. Sein geschworener Erzfeind war der Sniper, aufgrund dessen auch stets ‚Snip‘ genannt. Wie es sich für ihn gehörte blieb er im Hintergrund, was jedoch nicht seine Aktivität während eines Auftrages einschränkte. Beide, wie sehr sie sich auch stets stritten, waren während der Arbeit völlig bei der Sache und hatten noch nie ihr Ziel verfehlt. Ein etwas unscheinbarer war der Bombenexperte in ihrer kleinen gruppe. Kosename: Bomb. Man übersah ihn leicht oder ignorierte ihn einfach, doch würde diesem Team eine Menge fehlen, sollte er einmal verschwinden. Während Bombe sehr schmächtig wirkte, so wirkte ‚Tank‘ wie ein Schrank neben ihm. Er war der größte Kerl in ihrer Gruppe und rühmte sich damit, absolut alles bei sich tragen zu können, ohne das es seine Bewegung einschränkte. Zudem war er in so manch einer Situation der einzige, welcher ruhig handelte und das Team zurück auf den Boden holte. Eine Person, von wessen Ruhe man sich nicht täuschen lassen durfte und sich sie vor allem nicht zum Feind machen sollte. Meist auf dessen Schulter saß das fünfte Mitglied ihrer stolzen Skatrunde. ‚Knife‘  oder auch gerne ‚Psycho‘, kurz ‚Psy‘. Ein Junge, welcher es abgrundtief hasste, wenn man ihn wie ein Kind behandelte. Natürlich war er der Jüngste, auch wenn er längst Volljährig war, doch er hing keineswegs hinter den anderen Männern. Sein Spezialgebiet: Messer, jeglicher Art. Eine seiner dummen Angewohnheiten war, dass er stets eins mit sich herum trug und oft aus Langerweile begann selbst erwählte Ziele zu finden und versuchte sie  zu treffen. Das Problem war dabei, dass er nie verfehlte.  Kaspar verzog bei dem Gedanken erneut das Gesicht. So manch eine Narbe ging auf das Konto seiner Langeweile. Er selbst stellte den Boss des bunten Haufens dar und erfreute sich ihrer absoluten Loyalität, auch wenn nicht immer ihrer völligen Aufmerksamkeit. Keiner Besaß in der Gruppe noch seinen richtigen Namen, denn dieser starb mit ihrem normalen Leben. Nach dem er kurz seinem Funkgerät gehorcht hatte wusste er, dass nun alle an ihrem Platz angekommen waren und zeitgleich, mit dieser erfreulichen Nachricht fand er doch tatsächlich noch das Feuerzeug. „Wird aber auch mal Zeit.“ Brummte er und ließ es schnippen. Die ersehnte Flamme erschien, sodass er sich endlich die Kippe anzünden konnte. Mit einem tiefen Atemzug ließ er den Rauch in seiner Lunge zirkulieren, ehe er ihn wieder ausstieß. „Alle Ladies sind auf ihren Platz, unsere Feinde werden uns in Kürze bemerken, es steht uns ein fantastischer Kampf bevor“, ein kurzer Blick zum Klaren Nachthimmel. „Das Wetter ist ausgezeichnet, ich würde mal sagen es könnte beginnen.“ Kaspar zog seine Schusswaffen, eine in die linke, die andere in die rechte. Mit einem breiten Grinsen klemmte er den Lauf seiner rechten Waffe zwischen die Zähne und lud sie, das gleiche handhabte er auch mit seiner anderen. Bei dieser jedoch wurde sein grinsen breiter und sein linkes Auge glühte leicht. Als letzter der Gruppe marschierte er auf die größere Eingangstür zu, hob das Bein und trat gegen diese, sodass das Holz ächzend unter seinem tritt nachgab. „Na dann, Ladies. Lasst uns die Party beginnen. Man erwartet uns sehnsüchtig.“


Zuletzt von Rowty am Mo Jul 25 2016, 13:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Outlaws

Beitrag von TimeScramble am Mi Jun 29 2016, 23:03

Der Plan war so langweilig wie noch nie. Es war doch dabei so einfach, die Zielperson hat sich verbarrikadiert und wir töten sie, natürlich jeder auf seiner Art. Ein kindisches Lächeln strich über 'Ass' sein Gesicht. Er würde das Ziel herauslocken und dann würde Sniper versucht es zu treffen. Hah, dann werde ich da sein, um es vor seinem Visier auszuschalten. Ein zweites kindisches lächeln zog über sein Gesicht doch nun blieb es, der Gedanke das er Sniper so ärgern könnte war perfekt. Dann kam der Startschuss. Ass rannte die Gasse herab und kletterte über die Regenrinne auf das nächste Dach hoch. Es hatte nur ungefähr eine halbe Stunde zuvor geregnet und nun waren die Dächer nass. Die Handschuhe ließen keine Nässe durch, doch er wusste wie es sich anfühlen muss. Da war es, das alte verlassene Gebäude was sich dieser armselige Einfaltspinsel ausgesucht hatte, in der Hoffnung SIE würden es nicht finden. Ass setzte sich hin, er hatte keine Lust gleich als Erster herein zu rennen, ohne zu wissen wer am meisten von den 'Bösen Jungs' drauf hatte. Generell hasste er es ohne einen Überblick irgendwo rein zu rennen.

Ein Schatten glitt durch die Dunkelheit. Sniper war das Dach neben dem Assassin hochgeklettert und machte sich bereit um sein Ziel mit der üblichen 100% Präzession auszuschalten. Doch er hatte es vergessen, er konnte verrückt werden, welches Ziel war es? Er wusste wer die Zielperson war, doch er hatte noch ein Sekundäres Ziel. Sniper fuhr sich grob durch die Haare, auf einmal kam ihm wieder das Planungsgespräch in den Sinn. Die Eliminierung von… von,…. Seinem Leibwächter! Sniper grinste, dass muss dann auch der Beste von denen sein. Perfekt. Er baute sein Stativ auf und schraubte seinen Schallschutzdämpfer auf seine Geliebten M48 7B. Diese Waffe war ein Prachtstück der Präzision, wenn es um das Töten geht. Sie hatte kein Laser-Visier, dass konnte er sich nicht erlauben, wenn jemand den Laser sah, würde er die Richtung ausmachen können woher der Laser kam. Gegebenenfalls er hätte das selbe Wissen wie Sniper, was innerhalb ihres Tätigkeitsspektrum nicht selten vor kam. Dies wäre in Snipers Fall nicht gerade von positiver Hinsicht wäre. Wie er es gerne ausdrückte.


Bomb hatte schon komplett einen eigenen Plan gemacht, während er so tat als würde er dem Plan vom Chief lauschen. Er wollte mit C4 das halbe Haus in sich hineinfallen lassen, sodass nur noch der Komplex mit der Zielperson verschont wäre. In einer so kurzen Zeit könnte das niemand schaffen, doch Bomb kannte den Bauplan des Gebäude auswendig. Es war auf Stützen gebaut, was dem Zusammenfallen nur so in das Gesicht sprang. Das einzige Problem dabei sind seine Mitstreiter, die durch das Haus rennen und morden werden. Die muss ich noch Warnen, überlegte er, oder ich mache eine 'Vorsprengung' und warne sie somit, dann sind sie selber Schuld wenn sie es nicht begreifen, dass sie weggehen sollen. Bomb rannte los um die ersten Stützen zu suchen. Während des Rennens bespaßte er sich mit dem Ausmalen welche Folgen die Sprengung haben wird für die die noch im Haus sind. Das Haus wird in sich selbst einstürzen was heißt, dass die Opfer zerquetscht, zerstückelt oder zerfetzt werden. Doch das beste wird sein, dass das halbe Haus sich an die andere Hälfte 'anlehnen' wird was bedeutet das die Leute im anderen Komplex kräftig durchgeschüttelt werden, Was aber meinen Leuten nichts ausmachen dürfte. Ein breites Grinsen von der einen Gesichtshälfte zur anderen Seite erschien. Doch dann war der kindische Gesichtsausdruck weg, nur noch ein tot ernster Blick mit der Entschlossenheit sein Ziel zu erreichen blieb in seinem Gesicht.
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Re: Outlaws

Beitrag von Rowty am Mo Jul 25 2016, 14:33

„Lass uns endlich anfangen.“ ningelte der Junge auf den Schultern des breit gebauten Mann.dieser spazierte in aller Ruhe durch die Zubringerstraße, welche sie geradewegs zu dem Hauptgebäude führte, dort wo sie hin mussten. „Nur noch wenige Meter.“ Versuchte der Mann mit dem Kosename Tank den kleinen zu beruhigen. Der Eingang lag gute fünf Meter vor ihnen. Knapp über der Tür befand sich ein schmales Fenster, hinter welchem bereits hektische Schatten liefen. „Gleich haben wir es geschafft.“
„Das reicht nicht! Ich will jetzt!“ mit diesen Worten stemmte sich der Junge hoch und stellte sich auf die breiten schultern, ohne Andeutungen darauf zu machen, dass Gleichgewicht zu verlieren. Mit dieser Größe konnte er sich mit Leichtigkeit auf das Fenster hochziehen. Das klirren und zerspringen von Glas verriet, dass der Junge bereits etwas hartes geworfen hatte. Als Tank den Kopf hob, um sich von dem Wohlergehen des Jungen erkunden wollte, sah er nur in ein vergnügtes grinsendes Gesicht. In beiden Händen hielt er mindestens zwei schmale Messer und zwischen den Zähnen lag ein größeres, geschwungenes Messer. Er trug zwar einige auch draußen an den Halterungen, doch der Mann war sich ziemlich sicher, dass unter den Klamotten ebenfalls Messer lauerten. „Lass uns anfangen!“ trällerte Obere, als er mit einem großen Schritt den Fenstersims erreichte und durch die Scherben hindurch in das Innere des Gebäudes trat.
„Ich nehme dann mal die Tür, Knife“ rief Tank ihm nach, doch die Chancen, dass er ihn gehört hatte, lagen im einstelligen Bereich. „Klopf Klopf.“ scherzte der Mann, mit humorlosem Ton, als er ordnungsgemäß die Klinke er Tür hinunter drückte. Verschlossen. Natürlich, was hatte man auch schon anderes zu erwarten? Ein tiefes Seufzen, dann sah sich der dunkelhaarige Mann vorsichtig um. Die ebenfalls hölzerne Tür gab bereits bei dem ersten kontrollierten Schlag nach. Die Scharniere ächzend und brachen aus der Wand. „Entschuldigung,“ rief Tank in den dahinter liegenden Raum, welcher durch die verhüllten Fenster in dämmriges Licht getaucht war. „Aber ich mal hier rein.“ den Geräuschen zu vernehmen, waren die Bewohner dieses Gebäudes ein Stockwerk höher beschäftigt, sodass ihn keiner empfangen konnte. Es gibt schlimmeres, murmelte Tank in Gedanken. Plötzlich kehrte Stille ein. Keine Schmerzen schreie, keine Zurufe, keine Geräusche von einem Kampf, nur ein kichern, welches die Stille zerschnitt. Mitten im Eingangsraum befand sich eine freie Treppe, welche in die nächst höhere Etage führte, hinter einer anderen Tür würde dann die eigentliche Lagerhalle liegen, in welcher sich die Zielperson verschanzt hatte. Das Kichern wurde in dem Augenblick lauter, in welchem Knife die Treppenstufen vergnügt hinunter hüpfte und auf der Hälfte stehen blieb, die Augen auf Tank gerichtet. Sein Anzug war bereits nach diesem kurzen Kampf voller Blutspuren und auch von den Klingen in seinen Händen tropfte Blut. Das Gesicht war nicht länger zu einem Grinsen verzogen, sondern zeigte einen enttäuschten Schmollmund auf. „Die sind alle so langweilig, Tank.“ wieder Geningel. „Und ich hab Hunger.“
„Hunger?“ Schritte ertönten, welche durch die anschließende Halle wieder hallten. „Da wirst du wohl noch warten müssen. Du bist heute immerhin an der Reihe.“ bei diesen Worten strahlte das Gesicht von Knife erneut. „Stiiiiiiimmt ja!“ rief er entzückt, keineswegs darauf achtend, dass sie möglich unauffällig sein sollten. „Ich hatte ja gewonnen!“ Schwungvoll drehte sich der Junge wieder um und ging die Treppe ein weiteres Mal hoch. Singend. Doch sein Gesang beschränkte sich auf seine letzten Worte, welche er in unterschiedlichen Tönen trällerte.

„Was ist denn das für ein schiefes Lied?“ brummte Kaspar entnervt. In seinem rechten arm eingeklemmt, hing der letzte Insasse eines dieser kleineren Nebengebäude, in welchem er soeben Aufräumarbeiten betrieben hatte. Unglücklicherweise waren ihm genau in diesem Augenblick die Patronen ausgegangen. „Einen Moment kurz.“ entschuldigte er sich grimmig bei dem Mann, in seinem Arm, während er eine Waffe zwischen seinen Zähnen klemmte und in seinen Taschen nach neuer kramte. Heute schien nicht sein Tag zu sein. Egal was er brauchte, er musste stundenlang danach suchen. Zu allem Überfluss hatte er noch nicht einmal die Chance gehabt seine erste Zigarette dieser Nacht gemütlich zu ende zu rauchen. Gut, das war gelogen. Es wäre in dieser Nacht die dritte, aber was spielten schon Zahlen für eine Rolle. Gerade als er die neue Ladung fand und in den vorgesehenen Platz im griff seiner Waffe schob, ertönte dieser grässliche Gesang über das Funkgerät. „Keine Sorge, das wird nicht so schnell wieder vorkommen, dass du gewinnst. Du Knirps.“ die blauen Augen von Kaspar sahen entschuldigend zu dem Mann. „Danke fürs warten.“ nach dem er die Waffe zwischen seinen Zähnen wieder herausgezogen hatte, erlöste er den Mann von seiner langen Warterei, mit einem Schuss zwischen die Augenbrauen. Seufzend ließ er die Leiche zu Boden fallen und anschließend seinen Nacken knacken. „Langsam werde ich echt zu alt für diesen Scheiß.“ er nutzte die soeben freigewordene Zeit, um sich seine vierte Kippe in dieser Nacht anzuzünden. Doch nun würde er dafür sorgen, dass sie etwas langlebiger sein würde. Immerhin war dieses Zeug viel zu teuer, für die nur kurze Dauer.
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Re: Outlaws

Beitrag von T.S._2.0 am Di Feb 21 2017, 11:55

Sniper positionierte sich bequem auf dem Dach und versuchte sich einen Überblick zu verschaffen. Das Gelände war sehr weitläufig und es standen viele alte Häuser herum, von vielen Seiten aus konnte man schreie hören, ausgelöst von den Schlägen und Schüssen seiner Kumpanen. Sein Haus auf wessen Dach er sich positioniert hatte war von allen vier Wänden von Klätterplfanzen überwuchert.
Heute war die Premiere von Snipers neuem „Helm“, jedenfalls hatte er keinen besseren Namen für seine Kopfbedeckung. Es war eher eine zweiteilige Haarspange welche sich über seinem Kopf zu einer 7-Äugigen Brille transformieren konnte. Mit dieser Brille ist es Sniper erlaubt, durch sein Zielrohr sein Ziel zu beschatten aber auch gleichzeitig sechs andere Orte welche für ihn wichtig sind, im Blick zu behalten. Es ist ein ziemlich geiles Gefühl so verletzlich auszusehen aber dennoch alles unter Kontrolle zu haben. Sein Scharfschützengewehr kann 16x zoomen, womit man in der Lage ist in einer Entfernung von 10km zielsicher zu treffen oder (Snipers Lieblingsbeschäftigung: in einer Entfernung von 100m die Pickel im Gesicht von anderen zu zählen, was manchmal echt eklig war aber dennoch Spaß machte). Sniper packte seinen Schatz aus und fing an alles aufzubauen, nach 3 Minuten Bauzeit war alles fertig und er startete seinen „Helm“ sofort, es begannen sieben Bildschirme zu leuchten, ein sehr großer womit er durch seine elektronischen Zielfernrohr schauen konnte und die sechs anderen womit er zwei Seitengassen zu seinem Dach führend, sein Komplettes Dach worauf er lag und drei Häuser von außen welche seine Kumpanen schon „leer geräumt“ hatten sehen konnte. Es war gigantisch er konnte alles sehen, 10 Minuten lang konzentrierte sich Sniper nur auf die anderen Bildschirme. Doch dann leuchtete ein Bildschirm rot auf, eine nicht gekennzeichnete Person/ Gestalt huschte durch ein leeres Gebäude und bog in einer der Seitengassen zu Snipers Dach ein. Snipers Herz schlug schneller, irgendjemand kam zu ihm und ist vor allen anderen ohne gesehen zu werden auf dem Weg zu ihm. Sniper machte ein Notsignal um den anderen zu verdeutlichen, dass er sich nicht auf seine Hauptaufgabe kümmern kann und wenn nötig schnell Hilfe bekommen kann. Auf einmal war die Gestalt weg, sie war in eine andere Seitengasse eingebogen welche Sniper nicht als wichtig erfunden hatte und diese somit nicht beschattete. Nach zwei Minuten Stille sah er die Gestalt auf sein Dach hochkommen. Jetzt wurde es ernst, die Gestalt war anscheinend nur darauf aufgesetzt Sniper auszuschalten. „Na gut, du dummer Penner! Ich warte!“ schoss es Sniper immer und immer wieder durch seinen Kopf. Doch die Gestalt blieb stehen, sie hing nur noch an der Hauswand und bewegte sich nicht mehr, sie wurde wenn man sich zu lange auf die vermeintliche Stelle konzentrierte irgendwann nicht mehr zu sehen. Die Person hin genau in den Rankenpflanzen und wurde nach einer Zeit somit wie eins mit denen. Doch die Gestalt war da und wenn Sniper nicht schnell irgendetwas machte was der schwarze Schatten nicht ahnte gäbe es ein großes Problem für Sniper. Sniper schaute sich um, sein Dach war deshalb ausgesucht wurden, weil man so leicht von Dach zu Dach springen kann.“ Okay, jetzt oder nie, jetzt oder nie, JETZT ODER NIE!“, Sniper rannte auf die Seite des Hause welche rechts neben der hängenden Gestalt war. Während Snipers Kurzsprint schmiss er einen Haken hinter sich runter welcher sich an einer Hauskante verfing und festhielt. Dann Sprang Sniper herunter, in seinem Sprung wickelte er sich das Drahtseil um sein Linkes Schienbein. Kurz bevor das Seil zu ende war stoß Sniper seinen Fuß gegen die Wand und verlangsamte sich dadurch immer mehr. Jetzt hing Sniper auf der geschätzten selben Höhe wie der Schatten auf, der für Sniper, linken Wand (Nur Sniper hing Kopfüber herunter).Durch seiner Brille welche die Wand schon längst von allen vier Himmelsrichtungen sah erahnte Sniper den Lagenpunkt des Schattens. Er fing an ruhig zu atmen sich zu konzentrieren und sich so wenig wie möglich zu bewegen, wie die Gestalt an der anderen Wand. „Wie kann sie so lange hängen ohne anzufangen schwerer zu atmen?“, da fiel es Sniper wie Schuppen von den Augen. Auf einmal wurde wieder eine seiner Bildschirme rot: eine Seitengasse auf dem Weg zu seiner Wandseite wurde überquert, jetzt leuchteten zwei Bildschirme rot, drei, vier, „alle?“. „Das ist sie nicht!“. Sniper setzte den „Helm“ ab. „Scheiß teil!“ fluchte er, doch dann, gerade als er sie abgesetzt hatte kam eine Schwarze Gestalt von dem Dach des Hauses vor ihm auf ihn hinabgesprungen und verfehlte ihn nur weil Sniper sich zu Seite rollte. „Scheiße!“ fluchte er wieder und er wusste schon, dass er dies noch häufiger sagen würde. Er zückte seine Pistole und schoss drei mal auf den Schatten welcher sofort in ein Fenster sprang und verschwand. Sniper steckte die Pistole weg, hangelte sich an der Hausseite um die Ecke und sprang mit einem Kopfüber gedrehten Hechtsprung in das Fenster vom anderen Haus, während seines Fluges entwickelte Sniper den Draht um sein linkes Bein und landete mehr oder weniger sanft auf dem vermoderten Teppich des anderen Hauses. Ohne Verschnaufpause rannte Sniper zum Treppenhaus und gleich hinauf auf das Dach. Sniper war so wütend wie seit 10 Jahren nicht mehr. Er wurde komplett ausgetrickst. Sniper stand nun auf dem was technisch gesehen hinter seinem altem Haus lag. Er schaute sich um und sah nichts mehr, außer den auf seinem rechten Handgelenk leuchtenden roten Punkt, welcher sobald Sniper ihn betätigte einen Hilferuf an alle Kumpanen ausstoßen würde. Doch den brauchte Sniper nicht! Das würde ihm zu viel von seinem Stolz rauben. Sniper größtes Problem war, dass seine Ausrüstung auf dem anderen Dach war und er keine Ahnung hatte wo sein mysteriöser Gegner sich aufhielt. Sniper sprang von seinem Dach auf das von ihm aus gesehene rechte Dach und begann von Dach zu Dach um sein eigentlichem ersten Standort drum herum zu rennen. Er bemerkte wie man ihn nicht aus den Augen lies die Gestalt folgte ihm und so wie sie trainiert war würde sie dieses Spiel länger durchhalten und Sniper würde seine Ausdauer verbrauchen.
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